» Seltsam ist Propheten Lied, Doppelt seltsam, was geschieht. « Goethe

» Eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben. «


Der Prophet Joel. Ausgießung des heiligen Geistes (vgl. Apg 2,16-21) 3. Kapitel
3,1 Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und
Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen.
3,2 Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.
3,3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf.
3,4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden,
ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
3,5 Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.
Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein,
wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird.


Tim Sikyea, Gelbmesser-Stamm (Yellowknife Indianer)

Viele der Träume oder Visionen meinen nicht notwendigerweise das Ende, sie können auch einen Wechsel zeigen. Unsere Leute sagen, daß die Menschen, die nicht geistig eingestellt sind, sich nicht an diese Veränderung anpassen können. Sie werden nicht die notwendigen physischen, mentalen und spirituellen Kräfte für ihre eigene Veränderung haben. Sie sagten, daß die Menschheit verrückt wird.

Es wird eine Energie oder etwas ähnliches geben, die die Atmosphäre beeinflußt. Als eine Folge wird der Druck auf unsere Gehirne zunehmen. Aber Menschen, die geistig rein sind und diese sich nähernden Energien des Kosmos akzeptieren, werden fähig sein, sich vor diesem menschlichen Reinigungsprozeß zu schützen.

Die meisten Menschheit sind nicht geistig, sondern materialistisch orientiert. Deswegen werden sie nicht diese Veränderung ertragen; sie werden verrückt werden. Sie werden sich gegenseitig umbringen und alles um sie herum zerstören. Es wird wie in einem Irrenhaus sein. Wahrscheinlich wird dann jemand den berühmten Knopf drücken, deswegen.


Peter Deunov - Ende unserer Zivilisation und Beginn des Goldenen Zeitalters

Während langer Zeit durchzog Dunkelheit das Bewußtsein der Menschen. Die Epoche, die die Hindus „Kali Yuga“ nennen, geht zu Ende. Wir stehen heute am Eingang in eine neue Ära. Gedanken, Gefühle und Handlungen der Menschen werden zwar allmählich besser, dennoch wird jeder bald das göttliche Feuer spüren, das ihn reinigt und für die neue Zeit vorbereitet. Damit kann sich der Mensch ein höheres Bewußtsein erwerben, das unerläßlich ist für den Eintritt in das neue Leben. Dieser Prozeß hieß einst „Christi Himmelfahrt“.

Aus dem kosmischen Umfeld wird eine ungeheure Energiewelle kommen, die der Welt eine neue Moral bringt. Sie wird die ganze Erde überfluten. Wer sich gegen diese Welle stellt, wird irgendwohin weggetragen. Obwohl nicht alle Bewohner dieses Planeten auf der gleichen Stufe der Evolution sind, wird jeder diese Welle spüren. Und diese Verwandlung berührt nicht nur die Erde, sondern den gesamten Kosmos.

Die Feuerfluten werden alles verjüngen, reinigen, neu aufbauen. Die Materie wird verfeinert, die Herzen befreit von Angst, Ärger, Unsicherheit, und sie werden leuchten, alles wird erhoben, die Gedanken, die Gefühle; und negative Taten werden gelöscht. Das jetzige Leben ist Sklaverei, eine schwere Gefangenschaft.

Ich sage Euch: Verlaßt das Gefängnis! Es ist so traurig, soviel Irrungen und Täuschungen zu sehen, so viel Leid und Unfähigkeit, zu begreifen, wo das wahre Glück liegt. Nichts wird bleiben von dieser Zivilisation und seiner Perversität, die ganze Erde wird erschüttert, nichts bleibt von einer falschen Kultur, den Menschen unter dem Joch der Unweisheit die Macht zu überlassen.

Erdbeben sind nicht nur mechanische Phänomene, sondern wecken Verstand und Herz, damit sich die Menschen befreien lernen von Fehlern und Torheiten, und sie nicht allein maßgebend sind in der Welt.
Unser Sonnensystem durchquerte lange Zeit eine Region des Kosmos, in der eine zerstörte Konstellation ihre Spuren, ihren Staub hinterlassen hat. Dieser Raum ist kontaminiert und vergiftet nicht nur die Bewohner der Erde, sondern alle Wesen in unserer Galaxis. Nur die Sonnen werden nicht beeinträchtigt. Dieser Raum der Finsternis wird „13. Zone“, oder auch „Zone der Widersprüche“ genannt. Unser Planet war für Tausende von Jahren von dieser Region umschlossen, aber jetzt nähern wir uns dem Ausgang und beginnen, in eine spirituellere Region einzutreten, wo bereits höher entwickelte Wesenheiten leben.

Die Erde folgt schon der aufsteigenden Bewegung. Der Mensch sollte sich mit aller Kraft bemühen mit den erhebenden Strömen in Harmonie zu kommen. Wer sich verweigert, bleibt hinter der Evolution zurück und muß dann Dutzende von Millionen von Jahren auf eine neue emportragende Welle warten.

Die neue Zeit ist die der sechsten Menschheit: die Menschheit der Liebe. Sie wird um die Idee der Brüderlichkeit herum errichtet. Es wird keine Konflikte mehr über persönliche Interessen geben, das Streben eines jeden wird ganz dem Gesetz der Liebe folgen. Ein neuer Kontinent wird aus dem Pazifik aufsteigen, auf dem der Allerhöchste seinen Platz auf diesem Planeten einnehmen kann.

Die Gründer dieser neuen Kultur, ich nenne sie „Brüder der Menschheit“ oder auch „Kinder der Liebe“ werden unbeirrbar für das Gute eintreten, und sie werden eine neue Art von Menschen darstellen. Die ganze Menschheit wird dann wie eine Familie sein, und jedes Volk wird als ein Organ in dieser Familie vertreten sein. Die Liebe wird sich in einer so vollkommenen Weise manifestieren, von der sich ein Mensch von heute nur eine sehr vage Vorstellung bilden kann.


Wovoka, Paiute-Prophet (1858–1932)

Als ich mit dem alten Mann in der anderen Welt war, sah ich all die Leute, die gestorben waren. Aber sie waren nicht betrübt. Sie waren glücklich, während sie sich ihren alten Beschäftigungen hingaben, wie Tanzen, Glücksspiel und Ballspiele. Es war ein schönes Land, flach, ohne Felsen und Berge, immer grün und reich an Wild und Fisch. Jeder dort war für immer jung.

Nachdem mir der ganze Himmel gezeigt wurde, sagte Gott zu mir, ich solle zurückgehen zur Erde und seinen Leuten sagen, daß sie gut sein und einander lieben sollen, keinen Streit haben, und in Frieden mit den Weißen leben sollen; daß sie arbeiten sollen und nicht lügen oder stehlen und daß sie mit dem Führen von Krieg ein Ende machen sollen.

Wenn ihr eure Anweisungen treu ergeben ausführt, werdet ihr schließlich in einer erneuerten Welt wiedervereinigt sein mit euren Freunden, wo es keinen Tod, Krankheit oder hohes Alter mehr gibt. Zuerst allerdings, muß die Erde sterben. Die Indianer sollten nicht besorgt sein. Weil sie wieder lebendig wird, genau wie die Sonne stirbt und wieder lebendig wird. In der Stunde der Drangsale wird ein furchtbares Erdbeben die Erde erschüttern. Die Indianer sollen sich an höheren Erhebungen versammeln. Eine mächtige Flut wird folgen. Wasser und Schlamm wird die weiße Rasse und alle Skeptiker unter den Indianern sterben lassen. Dann werden die toten Vorfahren der Indianer zurückkehren, sowie die verschwundenen Büffel und anderes Wild. Und alles auf der Erde wird einmal wieder ein Indianerparadies werden.


The Hopi Blue Star Kachina Appears!
Videoquelle: youtube.com


Guboo Ted Thomas, Stammesführer australischer Aborigines

Vor ein paar Monaten sah ich diese große Welle. Und ich erzählte ihnen über diese Welle. Es war keine Flutwelle; das war eine geistige Welle. Darum glaube ich, daß die Traumzeit kommt. Ich glaube, das Wiedererwachen beginnt in Australien, wenn wir träumen. Es ist die Biene, der ich darüber erzählte. Und Liebe. Wir haben die Fähigkeit bekommen, einander lieben zu lernen. Seht ihr, deshalb ist es das, was wirklich auf der Erde passiert. Wir bekommen Flutwellen. Wir bekommen Erdbeben. Das kommt, weil wir keine Rücksicht nehmen auf dieses Land und unsere Mutter. Wir haben das Gleichgewicht weggenommen, und wir stellen es nicht wieder her. Ich schaue auf den Busch, und auf diese Bäume, sie sind lebendig. Sie sind nicht tot, sie sind lebendig. Und sie wollen, daß ihr sie umarmt.


Voraussagen tibetanischer Lamas

Auf einer fünfjährigen Expedition in den Osten zeichnete Nicholas K. Roerich die folgenden Voraussagen tibetanischer Lamas auf:

Als erstes wird ein nie dagewesener Krieg zwischen allen Nationen beginnen. Später wird der Bruder gegen den Bruder aufstehen. Ozeane von Blut werden fließen. Sie werden die Bedeutung des Wortes Lehrer vergessen. Aber dann werden die Lehrer erscheinen und in allen Ecken der Welt werden die wahren Lehren gehört. Von diesem Wort der Wahrheit werden die Menschen angezogen, doch die, die mit Dunkelheit und Unwissenheit erfüllt sind, werden Hindernisse setzen. Wie ein Diamant leuchtet das Licht auf dem Turm des Herrn von Shambala (interpretiert als ein großes geistliches Reich, gemäß der Lamas).

Ein Stein in seinem Ring ist mehr wert als alle Schätze der Welt. Sogar die, die zufälligerweise den Lehren von Shambala helfen, werden als Gegenleistung hundertfach empfangen. Schon viele Kämpfer der Lehren der Wahrheit sind reinkarniert (wiedergeboren). Nur noch wenige Jahre werden vergehen, bevor jeder die mächtigen Schritte des Herrn der Neuen Ära hört. Und man kann schon ungewöhnliche Manifestationen wahrnehmen und begegnet ungewöhnlichen Menschen. Sie öffnen schon die Tore des Wissens und der reifen Früchte, die von den Bäumen fallen.

Das Banner von Shambala umfaßt die zentralen Länder des Gesegneten. Die, die ihn akzeptieren, werden sich freuen. Und die, die ihn verleugnen, werden zittern. Die Verweigerer werden dem Gericht übergeben und werden vergessen. Und die Kämpfer werden unter dem Banner von Maitreya (der kommende geistige Führer der Welt) marschieren.


Der Kalender der Maya-Indianer (Mexiko)

Die bekannteste aller Prophezeiungen ist die des Kalenders der Maya. Er beschreibt bis auf den Tag genau unser gegenwärtiges viertes Zeitalter, das vom 11. August 3114 vor Christus bis zum 21. Dezember 2012 geht. An diesem Tag im Jahre 2012 geht aber nicht die Welt unter, es beginnt nur ein neues fünftes Zeitalter des Lichts, das unsere heutige tiefe Finsternis durch Liebe ersetzt.

Am 21. Dezember 2012 wird laut einer Maya-Prophezeiung etwas schreckliches passieren. Die Maya nahmen an, daß dann wieder ein Neuanfang anstehe, und daß vorher alles zerstört werden müsse:

»Dann ist der Himmel geteilt, dann ist das Land erhöht, und dann beginnt dort das Buch der 13 Götter. Dann erfolgt die große Überschwemmung der Erde, dann erhebt sich der große Itzam Cab Ain. Das Ende des Wortes, die Faltung des Katun: es ist eine Flut, die das Ende des Wortes des Katun sein wird.«

In den Mayaschriften wird von verschiedenen Sonnenzeitaltern berichtet, bei deren Wechsel gewaltige geologische oder klimatischen Veränderungen und Katastrophen die Menschen heimsuchen. Für das kommende Sonnenzeitalter, das anhand ihres 5200jährigen Kalenders im Jahre 2012 beginnt, prophezeien die Maya, daß Seen ausgeleert werden, Berge umstürzen und Länder in den Fluten der Meere versinken. Müssen wir in den nächsten Jahrzehnten mit einer Erd-Polverschiebung rechnen?

Die Maya könnten mit ihrem 5 x 5200-(25 627)-Jahre-Zyklus die Präzision des Tierkreises bzw. die Erdachsenrotation (heutige Schätzungen 25 800 – 26 000 Jahren) gemeint haben. Wenn das Ende des 25 627jährigen Zyklus des Sonnenkalenders auf das Jahr 627 n. Chr. gefallen ist, könnte der geschmolzene Erdkern sich jetzt langsam durch das umgekehrte Sonnenmagnetfeld remagnetisieren und sich anhand eines bestimmten Winkels zur Sonne wenden. Vielleicht wird dadurch im Jahre 2012 durch erhöhte Sonnenfleckenaktivität eine Erdmagnetpolverschiebung verursacht.

Auch wenn der Forscher Cotterell nicht genau weiß, warum sich im Jahr 2012 der Erdpol verschieben soll, ist anzunehmen, daß es die Maya wußten, denn sie kannten die Sonnenfleckenzyklen und die Präzision der Erde, welche astrologisch den Zeitaltern entspricht. Es ist anzunehmen, daß ihr Wissen über die Sonnenzeitalter und deren Übergänge nicht einfach irgendwelche Phantasiegeschichten waren, sondern daß dahinter ein astronomisches Verständnis steckt, welches dem unsrigen überlegen war. Neben der Venus standen auch die Plejaden im Zentrum ihres Interesses, diese stehen im Jahr 2012 genau auf der Ekliptik.

Eine verblüffende Feststellung machte Cotterell, als er den Mayakalender mit dem Rhythmus der Sonnenaktivität verglich. Die komplex ineinander verschachtelten Kalender der Maya stimmen mit den ebenfalls verschachtelten Sonnenfleckenzyklen seit Jahrtausenden überein. Die Maya konnten anhand ihrer Kalender ihren eigenen Untergang im 7. Jahrhundert vorhersehen. Sowohl das Magnetfeld der Sonne als auch dasjenige der Sonnenflecken kehrte sich in diesem Zeitraum um (440 – 814 n. Chr.). Ebenfalls war die Intensität der auf die Magnetosphäre der Erde auftreffenden Strahlung in dieser Zeit deutlich höher als vorher und nachher. Die Sonnenaktivität hat auf die Fruchtbarkeit und den Hormonhaushalt der Menschen einen großen Einfluss. Das Aufblühen und Untergehen der Hochkulturen unserer Geschichte verlaufen verblüffend analog zu ihr.


Ein Düsseldorfer Kapuzinerpater (1762)

Wenn die Frauensleute nicht wissen, was sie vor Üppigkeit und Hochmut für Kleider tragen sollen, bald kurz, bald lang, bald eng, bald weit: Wenn die Männer auch ihre Trachten ändern, und man allgemein die Bärte der Kapuziner trägt: Dann wird Gott die Welt züchtigen. Ein schwerer Krieg wird im Süden entbrennen, sich nach Osten und Norden verbreiten. Die Monarchen werden getötet werden. Wilde Scharen werden Deutschland überschwemmen und bis an den Rhein kommen. Sie werden aus Lust morden, sengen und brennen, so daß Mütter aus Verzweiflung, weil sie überall den Tod vor Augen sehen, sich mit ihren Säuglingen ins Wasser stürzen werden. Da, wenn die Not am größten ist, wird ein Retter kommen von Süden her; er wird die Horden der Feinde schlagen, und Deutschland glücklich machen. Dann werden an manchen Orten die Menschen so selten sein, daß man auf einen Baum steigen muß, um Menschen in der Ferne zu suchen.


Josef Stockert (1947)

"Jeder sorgt nur für sich. Priester werden sich uneins, selbst Bischöfe wissen nicht mehr, wo aus und ein...Gläubige ziehen sich zurück, die Stufen zu den Altären werden vom Blut hingemordeter Priester und Gläubigen befleckt sein ...Panzer überrollen Deutschland. Diese Panzer werden von Osten kommen und mit großer Schnelligkeit gegen Westen fahren. Wo sich ihnen Hindernisse in den Weg stellen, machen sie mit ihrer Übermacht alles dem Erdboden gleich. In drei Zügen ziehen sie nach Westen, an die Nordsee, nach Mitteldeutschland und im Süden entlang der Alpen, soweit ich mich erinnern kann. Vor Angst fliehen die Menschen nach Westen.

In Frankreich werden die Straßen von Flüchtenden und von Autos verstopft sein und es wird kein Vor und kein Zurück geben. Männer und Frauen werden gewaltsam ins feindliche Heer eingezogen; wer sich weigert, wird erschossen...Lebensmittel und alles, was das feindliche Heer braucht, wird der Bevölkerung enteignet. Die Panzerzüge der Russen werden bis zum Rhein kommen. Das ganze Land wird wimmeln von fremden Soldaten und jeder wird morden und die Frauen vergewaltigen, wie er will. Das Volk wird weder Eigentum, noch sonst was besitzen, viele werden keine Wohnung mehr haben und in Verstecken hausen.

...So sah ich Todesengel ausziehen und ihre Giftschalen über die gesamte Menschheit ausleeren. Ganze Völker werden sterben. Die große Katastrophe wird natürlich beginnen und übernatürlich enden. Denkt daran, was das heißt; natürlich und übernatürlich! Gott wird selbst eingreifen. Die Erde wird aus ihrer Bahn geworfen und die Sonne wird ihr keinen Schein mehr geben. Finsternis wird sein auf dem ganzen Erdball zweiundsiebzig Stunden lang. In dieser Finsternis wird kein Licht brennen, außer dem Licht des Glaubens und geweihter Kerzen, das jedem erhalten bleibt, der die Bitte der Gottesmutter treu erfüllt hat.

Die wahren Christen werden in dieser Zeit Fenster und Türen schließen und verhängen und sich um das Kreuz und das Bild der seligsten Jungfrau im Gebet versammeln ...Schauet nicht hinaus und seid nicht neugierig, was draußen vorgeht, sonst müßt ihr sterben! ...Zwei Drittel der Menschheit wird von der Erde genommen sein, bis die Menschen von neuem Gott verlassen ...Es wird nun eine fruchtbare Friedenszeit sein.
...Als ich das furchtbare Strafgericht Gottes geschaut hatte, war ich innerlich gebrochen. Es vergingen Tage, Wochen und Jahre, und so oft ich an jene furchtbare Nacht dachte, war ich neu gebrochen."


Die Prophezeiung über die Schlacht am Birkenbaum (1701)

Aus einem Buche, welches folgendermaßen betitelt war: Abhandlung über die himmlische Erneuerung, von einem Ungenannten, der durch Gesichte erleuchtet wurde. Mit Erlaubnis des Werl'schen Offizialates, Köln 1701. Sie lautet in Übersetzung aus dem Lateinischen also:
"Es wird ein fürchterlicher Krieg kommen. Auf der einen Seite werden alle Völker des Westens, auf der anderen alle des Ostens stehen. In fürchterlichen Scharen werden jene heranschreiten. Lange wird man mit unentschiedenem Glücke kämpfen, bis man endlich in die Gegend des Rheines kommt. Dort wird man kämpfen drei Tage lang, so daß das Wasser des Rheines rot gefärbt sein wird, bis es bald nachher zur Schlacht am Birkenbäumchen kommt. Da werden weiße, blaue und graue Soldaten kämpfen mit solcher Macht und Wut, daß jene Scharen vollkommen aufgerieben werden, und dann wird Ruhe und Frieden sein.

Doch jene Zeit wird eintreten, wenn allenthalben Unzufriedenheit, Mißachtung der Religion herrschen wird. Wenn niemand mehr gehorchen, niemand mehr Untertan sein will, wenn man Reiche und Arme nicht mehr unterscheiden kann, dann glaubt, daß jene Zeit nahe ist.
Nach diesen Tagen wird die traurige, unglückliche Zeit hereinbrechen, wie sie der Erlöser vorhergesagt. Die Menschen, sich fürchtend auf Erden, werden vergehen in Erwartung der Dinge, die da kommen. Der Vater wird sein gegen den Sohn, der Bruder gegen den Bruder. Treue und Glauben werden nicht mehr zu finden sein. Nachdem die einzelnen Völker sich lange gegenseitig bekriegt haben, Throne zusammengestürzt sind, Reiche umgestürzt wurden, wird der unverletzte Süden gegen den Norden die Waffen ergreifen. Dann wird sich's nicht um Vaterland, Sprache und Glauben handeln: Vereinigen werden sie sich, um zu töten, um zu kämpfen wegen der Oberherrschaft über den Erdkreis.

Mitten in Deutschland werden sie aufeinandertreffen, Städte und Dörfer zerstören, nachdem die Einwohner gezwungen sind, sich in die Berge und Wälder zu flüchten. In den Gegenden Niederdeutschlands wird dieser schreckliche Kampf entschieden werden. Daselbst werden die Heere Lager schlagen, wie sie der Erdkreis noch nicht gesehen hat. Am Birkenwäldchen nahe bei Bodberg wird dieses schreckliche Treffen beginnen. Wehe! Wehe! Wehe! Armes Vaterland!

Drei ganze Tage werden sie kämpfen; bedeckt mit Wunden werden sie sich noch gegenseitig zerfleischen und bis an die Knöchel im Blute waten. Die bärtigen Völker des Siebengestirns werden endlich siegen, und ihre Feinde werden fliehen, am Ufer des Flusses sich wiederum setzen und mit äußerster Verzweiflung kämpfen. Dort aber wird jene Macht vernichtet, ihre Kraft gebrochen, so daß kaum einige übrigbleiben, um diese unerhörte Niederlage zu verkünden. Die Bewohner der verbündeten Orte werden klagen, aber der Herr wird sie trösten, und sie werden sagen: Das hat der Herr getan."


Ein Seher aus Westfalen (19. Jahrhundert)

Wenn die Zeit nahe sein wird, dann wissen die Menschen vor Hoffahrt nicht, wie sie sich kleiden sollen. Abends wird man sagen: Friede! Friede! und morgens steht der Feind schon vor der Tür. Der Krieg folgt auf einen Winter, der kein Winter ist, wo nur lappenhoher Schnee fällt. Die Schlüsselblumen blühen in diesem Jahr sehr früh, und den Kühen geht schon im April das Gras bis an die Knie. Der Roggen wird vor der Schlacht am Birkenbaum erst eingefahren, der Hafer aber nicht. Wenn die Brüdericher auf Krautweih (Mariä Himmelfahrt am 15. 8.) aus dem Hochamte kommen, steht rund um die Kirche alles voll Soldaten.

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